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Zitat

Wir denken viel zu selten an das,
was wir nicht haben,
aber immer zu oft an das,
was uns fehlt.

[William Shakespeare]
verletzteherzen am 2.7.06 19:03


Es tut immernoch weh..



Bin ich blind, bilde ich mir diese Gefühle nur ein? Aber warum ist es so seltsam, wenn ich dich umarme. Warum tut es so schrecklich weh, obwohl ich es doch selbst will. Ich will deine Nähe, doch sie tut so sehr weh, dass mir keine andere Möglichkeit bleibt, ausser auf Distanz zu gehen. Es ist nicht fair. Es tut schrecklich weh, zerbricht mir jedoch nicht das Herz. Der Schmerz ist nicht stark genug, um mein Herz zu brechen, doch er zerfrisst es langsam und ich sitze am Fenster, starre in die Dunkelheit und tu nichts dagegen, weil du mir diesen Schmerz gibst und wenn das alles ist, was du mir geben kannst, so werde ich damit leben und zufrieden sein. Wir können nicht alles haben und manchmal bekommen wir sogar nur Schmerzen, aber jene Schmerzen die du gibst, sind das einzige was uns einander verbindet. Wir gehören zusammen, auch wenn es mir weh tut, einzusehen, dass du mir nicht glaubst. Ich will es dir ins Gesicht sagen, doch jedesmal wenn ich vor dir stehe, treffen sich unsere Blicke und ich sinke in die Knie und gebe auf, weil ich es nicht schaffen würde. Ich leide lieber in ungewissenheit, als endgültig zu wissen, dass du mich nicht lieben kannst.

[ Nimm mich in den Arm, aber fass mich nicht an. ]
{ Without you I'm nothing. }

Nigthmare
verletzteherzen am 2.7.06 13:53


...Just a game...

War da jemals etwas?
War alles nur trügerischer Schein?
Hab ich mich so sehr geirrt?
Nicht nur meine Augen,
nicht nur mein Verstand
haben gesehen dass da etwas war.
Bist du so ein guter Schauspieler
dass du alle täuschen kannst?
Ich hab mir etwas eingebildet,
hab mir Hoffnungen gemacht.
Und dann ist einfach alles vorbei.
Nichts ist übrig.
War das etwa alles nur ein Spiel?
Sag mir was es war,
lass mich nicht in ungewissheit,
ich will nur eines wissen,
es gibt nur eine Frage die mich quält:
Warum...
verletzteherzen am 1.7.06 19:23


Ich wäre gerne anders, aber ich bin es nicht.



Sie lag auf dem Bett, die Decke zurückgeschlagen und den Blick an die Wand gelegt, die ihr so süßlich kalt, wie ihr eigenes Herz wirkte. Sie war traurig, man sah es deutlich. Man sah es an den Tränen, an den Schmerz der sich in ihren großen, hellen Augen wiederspiegelte. Dennoch lächelte sie ihr falsches lächeln, als sie sich umdrehte und ihre Arme um ihn legte. Sie wusste seinen Namen nicht mehr, war sich nicht einmal sicher, ob sie ihn je gekannt hat. Er gab nur ein leises Geräusch von sich, schlummerte jedoch weiter, als gäbe es die Frau an seiner Seite nicht. Und weiter versuchte sie sich zu Erinnern, doch sie konnte nicht. Nur noch Bruchteile von Bildern. Ein Kuss, nackte Haut, Kerzenschein. War das echt, oder träumte sie nur? Sie wusste es nicht, dennoch schmiegte sie sich enger an ihn, ihre Fingernägel drückten sich in sein Fleisch, flehten nach Halt - doch er drehte ihr nur den Rücken zu und schlief weiter. Während sie sich von ihm löste, aufstand und sich anzog. Ihre Kleidung stank nach Rauch, nach viel Alkohol, doch es hinderte sie nicht daran, sich dennoch wieder anzuziehen, als wäre nichts gewesen, als wäre es wirklich nur ein Traum. Sie griff nach dem Messer, das auf den Nachttisch und gab ihrem Liebsten einen letzten Kuss auf die Wange, bevor sie den tödlichen Hieb in sein Herz traf. Plötzlich sah sie nur noch Blut und ihre Erinnerungen kamen wieder, doch es waren nicht Erinnerungen mit denen sie gerechnet hatte. Denn es war kein Fremder, der bei ihr lag. Es war der einzige Mensch, der sie jemals verstanden, jemals geliebt hatte.

(c) Nightmare
verletzteherzen am 1.7.06 12:50


Rote Tränen

Diese Verzweiflung in ihrem Kopf,
die sie innerlich auffraß.
Dunkelheit umschloß sie
schon tagelang.
Die Nächte waren ihre Freunde
die Menschen ihr Feind.
Sie machten ihr Angst,
doch allein sein konnte sie auch nicht.
Ein Teufelskreis
der jäh ein Ende nahm.
Ein schön glitzerndes,
so wunderschön silbern
und auffallend.
So spitz,
so scharf,
so tödlich.
Die Klinge schnitt tief in ihr Fleisch
warm, tröstend
floß Blut ihre Arme hinab.
Sie fühlte den Schmerz nicht
der ihre Sinne zu ersticken drohte.
Vor ihren Augen verschwammen sie,
die letzten Tränen welche sie weinte,
rote Tränen,
welche nie ihren Augen,
sondern ihren Armen entwichen.
Rote Tränen, welche so trostspendent,
und gleichzeitig so verzweifelt waren.
Die letzten Tränen, die sie je geweint hat...
verletzteherzen am 1.7.06 12:40


Tagebuch einer Sehnsüchtigen


Was bedeutet Liebe?

Ich war mir sicher, ich hätte es gewusst, als ich in seinen Armen lag. Ich dachte ich wüsste es, als seine Lippen die meinen liebkosten. Aber dann verschwand er, als hätte es ihn nur in meiner Phantasie gegeben. Gab es ihn denn überhaupt in der Realität? Aber wenn nicht, warum ist der Schmerz so stark, dass er mein Herz zerreisst? Auch nur Einbildung? Ich glaube nicht, dass Einbildung so weh tun kann, aber kann es liebe? Wenn ja, dann will ich nie wieder lieben. Nie wieder will ich dir nah sein, nie wieder will ich sehen, wie du mich verlässt, weil du mich nicht lieben kannst. Und wenn ich dennoch lieben muss, so tu ich es stumm. Ich liebe dich im stillen, im Herzen, voller Sehnsucht. Ich liebe dich mehr als den Tag, mehr noch als die Nacht, mehr noch als alles anderer dieser Welt. Aber ich liebe dich stumm.

(c) Nightmare.
verletzteherzen am 1.7.06 12:18


Eintagsfliege

Ein Morgen
Ein Sonnenaufgang
Ein aufatmen der Natur
Ich erhebe mich aus meinem tiefen Schlaf
blinzle
sehe mich um
noch ist alles eine heile Welt
Das summen der Bienen
Das zwitschern der Vögel
die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut
Alles scheint perfekt
Ich sehe ihn
ein Lächeln legt sich auf meine Lippen
ich begegne seinem Blick
und erfrier zu Eis
warum ist er so kühl
warum so abweisend
warum so voller Trauer
so voll Bedauern
und doch so hart wie Stein
undurchdringbar
ein einziges Kopfschütteln
ein letzter Blick
weg ist er
Sekunden
Minuten
Stunden
ziehen einfach an mir vorbei
die welt dreht sich weiter
doch meine eigene bleibt stehn
Dunkelheit bricht herein
Nacht
Kälte
Ein Tag der so wunderbar begann
neigt sich dem Ende
einem Ende voller Leid
voller Schmerz und Trauer
voller Einsamkeit.
Ein Tag
ein ganzes Leben
nichts ist mehr übrig
nur ein Traum
ein Traum der einst die Wirklichkeit war.
verletzteherzen am 1.7.06 12:08


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